Im Glas: Jürgen Hofmann Spätburgunder S 2008
Samstag, 28. Januar 2012
Es gibt unkomplizierte Rebsorten, die hart im Nehmen sind. Der Spätburgunder zählt nicht dazu. Er ist ein sensibles Gewächs, das viel Sorgfalt verlangt und hohe Ansprüche an Klima und Boden stellt. Stimmen die Bedingungen, lohnt es diese Traube mit Weinen von besonderer Güte.
Jürgen Hofmanns Spätburgunder gedeiht in den besten Lagen des Familienguts im rheinhessischen Appenheim, einer Gemeinde zwischen Mainz und Bingen. Nach 18 Monaten der Reife im Barrique verbinden sich harmonisch eingebundene Holztöne mit sortentypischen Aromen von Kirsche, Johannisbeere und Mandeln zu einem trockenen Selections-Wein von filigraner Struktur und Finesse bei 13,5 Vol %.
Der S 2008 ist kein Tropfen zum ungezwungenen Wegschlürfen, sondern verlangt nach kulinarischer Begleitung. Zu Truthahn, Fasan und fein gebratenem Wild ist er in seinem Element.


Aufs Tapet kommen feine Weiße aus 2010 sowie exzellente Rote aus 2008 und 09 der national wie international hoch gelobten Winzer Jürgen Hofmann, Alexander Gysler, Frank Meiser und Georg Fogt aus Rheinhessen und der Rheinhessischen Schweiz. Gutsweine und große Gewächse. Zum selbst genießen und verschenken!

